Bereits geschlossene Calls for Papers

Call for Papers Heft 1: "Arbeitsfelder für Politikwissenschaftler"

Die erste Ausgabe von PSCA beschäftigt sich mit der Frage: „In welchen Berufsfeldern arbeiten Politikwissenschaftler?“ Aufgrund der oft bestehenden Unklarheit, welche Berufe Politikwissenschaftlern nach ihrem Studium offen stehen, laden wir Poltikwissenschaftler dazu ein, ihren Arbeitsbereich und -Alltag kurz vorzustellen und so vor allem Studierenden und jungen Graduierten Orientierungen zu geben. Idealerweise sollten Beiträge auf die folgenden Fragestellungen eingehen:

* Was ist die spezifisch politikwissenschaftliche Expertise, die in der dargestellten Branche nachgefragt wird? (methodisch / inhaltlich)
* Arbeiten in dieser Branche viele Politikwissenschaftler? / Wie viele? / Oder sind Politikwissenschaftler hier eher „Exoten“?
* Welche Karrierewege führen üblicherweise in dieses Berufsfeld? Welche Rolle spielen dabei Praktika? / Soft Skills? / inhaltliches politikwissenschaftliches Wissen? / gute Noten? / Sprachkenntnisse? / Auslandserfahrung?
* Welche wichtigen Kompetenzen sollte ein Politikwissenschaftler während seines Studiums erlernen sollte?

Die Länge der Beiträge sollte ca. 2 DinA4 Seiten entsprechen. Einsendungen können in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.

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Call for Papers Heft 2: "Politikberatung"

Die zweite Ausgabe von PSCA beschäftigt sich mit dem Thema Politkberatung.

Im Zentrum steht die Frage: „Was ist Politikberatung? Wie sieht der Markt für Politikberatung in Deutschland und Österreich aus? Wie wird man Politikberater?“

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Call for Papers Heft 3: "Neuen Formen der politischen Partizipation".

Die dritte Ausgabe von PSCA beschäftigt sich mit neuen Formen politischer Partizipation. Seit den 1970er Jahren ist der Ruf nach mehr Bürgerbeteiligung und politischer Mitbestimmung in immer mehr Bereichen des öffentlichen Lebens nicht verstummt und hat zur Entstehung einer Fülle neuer Konzepte, Ansätze und Erscheinungsformen geführt. Begriffe wie „e-Democracy“, „Virtual democracy“, „Liquid democracy“ oder „Zivilgesellschaftliche Einbindung“ sind gerade in der letzten Zeit zu Schlagwörtern geworden, um immer neue Möglichkeiten und Perspektiven der politischen Partizipation zu öffnen und zum Ausdruck zu bringen. Doch was verbirgt sich wirklich hinter dieser „neuen politischen Partizipation“? Führt die Umsetzung dieser Ideen tatsächlich zu einem Mehr an Demokratie? Wie lässt sich mehr direkte Demokratie auf europäischer Ebene herstellen? Und welche kritischen Fragen müssen gestellt und beantwortet werden? Partizipative Formen von Demokratie und deren Umsetzung sind das Thema der dritten Ausgabe von PSCA. Einerseits sollen Ansätze und Verfahren, die zu mehr direkter Beteiligung von Bürgern an politischen Entscheidungen führen sollen, näher beleuchtet und kritisch hinterfragt werden, um mehr Klarheit in die Fülle an neuen Konzepten zu bringen. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf neuen Formen direkter Demokratie, die sich durch den Einfluss moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Andererseits werden anhand konkreter Beispiele innovative Ansätze der direkten Beteiligung von Bürgern an Entscheidungsfindungsprozessen präsentiert und diskutiert.

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Call for Papers Heft 4:  "Fachkräftesicherung als gesellschaftspolitische Herausforderung"

Der drohende Fachkräftemangel wurde bereits vor über einem Jahrzehnt diskutiert und ist doch nach wie vor ein zentrales Thema der aktuellen politischen und wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion. Dies liegt daran, dass trotz aller Fachdiskussion in Wissenschaft, Öffentlichkeit, Verbänden und Politik heute viele Unternehmen ihren Bedarf an qualifizierten Arbeitnehmern nicht oder nur mit großem Aufwand decken können. „Über 50 Prozent der im Mittelstandsbarometer befragten Unternehmen müssen bereits Umsatzeinbußen hinnehmen, weil Fachkräfte nicht verfügbar sind.“[1] Die Ursachen sind vielfältig und umfassen die nicht ausreichende Nutzung der Erwerbspotenziale von Älteren, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund, den zu erwartenden Ruhestand der geburtenstarken Jahrgänge, der die Lage absehbar noch weiter verschlechtert, sowie die höchst ungleich verteilte Bereitschaft von Unternehmen, sich auf die veränderte Situation mit einem verbesserten Recruiting und Onboarding einzustellen. Hinzu kommt, dass auf den Fachkräftemangel auch mit gezielter und bedarfsorientierter Weiterbildung reagiert werden muss – was nicht überall zur selbstverständlich geübten Praxis geworden ist. Fachkräftemangel ist also sowohl eine betriebswirtschaftliche als auch eine arbeitsmarkt- und bildungspolitische Herausforderung. Genau diese Herausforderungen sowie mögliche Lösungsansätze sollen im vierten Heft in Form von praxisnahen aber dennoch theoriegeleiteten Analysen sowie mit Hilfe von ausgewählten Beispielen anschaulich aufbereitet werden, so dass ein Überblick über das Thema ebenso gelingt wie eine Brücke zu einigen konkreten Problemen von Akteuren wie Wirtschaftsförderungsgesellschaften, lokalen politischen Institutionen oder Unternehmen.


[1] Demographie Netzwerk (2013): Dossier Fachkräftesicherung, in: http://demographie-netzwerk.de/trendthemen/fachkraeftesicherung/deutschland-droht-ein-fachkraeftemangel.html (Zugriff: 12.3.2014)

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Call for Papers Special Issue 1 zum Thema "Conflict Resolution and the Political Process".

This special issue investigates the relationship between conflict resolution and the political process. There are many examples of conflicts of varying magnitude and impact, which the political process intends to resolve (e.g. through voting, political decision-making, education, or the provision of a justice system). We invite political, social and other scientists, conflict scholars, and practitioners to present practical examples of conflict resolution mechanisms that are related to the political process.

Contributions could focus on the following questions:

* What are examples of conflict resolution mechanisms that the political process provides? How do those mechanisms work in practice?

* How good is the political process at preventing or resolving certain types of conflict (e.g. commercial conflicts, minority conflicts, family conflicts, etc.)?

* Which roles, functions, and professions does the political process provide for conflict resolution practitioners (e.g. negotiators, mediators, peace workers etc.)?

Die Special Issue wurde vom PSCA Redaktionsmitglied Dr. Frieder Lempp koordiniert.

 

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Call for Papers Heft 5: "Der Berufsalltag von Mitarbeitern von Abgeordneten, Fraktionen und Parlamenten".

Die Unterstützung von Abgeordneten, Fraktionen und ganzen Parlamenten durch Referenten, wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiter, Fraktionsgeschäftsführer und Mitarbeiter in Pressestellen, juristischen Diensten oder Sekretariaten ist für das erfolgreiche und effektive Funktionieren von Parlamenten unabdingbar. Im Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit stehen diese Mitarbeiter nicht, im Zentrum des Parlamentsgeschehens dagegen umso mehr. Auf die Aufgaben, die Rekrutierungsbedingungen, den Berufsalltag und die Karrierewege dieser Mitarbeiter soll das vorliegende 5. Heft der Zeitschrift für angewandte Politikwissenschaft eingehen.

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Call for Papers Heft 6: "Entwicklungszusammenarbeit".

Begriffe  wie  „Entwicklungshilfe“,  „Entwicklungspolitik“, „Entwicklungszusammenarbeit“ oder auch der Begriff der „Entwicklung“ selbst sind  häufig  normativ  stark  aufgeladen  und  sowohl  in  der  Wissenschaft  als auch  in  der  entwicklungspolitischen  Praxis  umstritten.  Und  doch  ist  das Erreichen der globalen Entwicklungsziele („Millennium Development Goals“), wie  der  Bekämpfung  von  Armut  und  Hunger,  die  Verringerung  der Kindersterblichkeit  und  die  Bereitstellung  von  Grundschulausbildung  für  alle Kinder  weltweit,  eine  der  zentralen  Zielsetzungen  der  internationalen Gemeinschaft.  Tausende Menschen arbeiten – teils auch als Freiwillige – an der Umsetzung dieser oder anderer Entwicklungsziele. Dabei variieren sowohl die konkreten Ziele  der  Entwicklungszusammenarbeit  als  auch  deren  Formen  ganz erheblich.  Internationale  Organisationen  wie  jene  der  Weltbankgruppe  oder das  Entwicklungsprogramm  der  Vereinten  Nationen  (UNDP)  stecken  die multilateralen  Rahmenbedingungen  der  Entwicklungszusammenarbeit weltweit ab, staatliche Akteure wie die Ministerien (in Deutschland etwa das Bundesministerium  für  wirtschaftliche  Zusammenarbeit  und  Entwicklung, BMZ)  führen  die  nationale  Entwicklungspolitik  –  in  der  Regel  mit  Hilfe staatlicher  Hilfsorganisationen  (in  Deutschland  etwa  der  Gesellschaft  für Internationale  Zusammenarbeit,  GIZ)  –  durch,  und  eine  Vielzahl nichtstaatlicher  Organisationen  unterschiedlicher  Größe  und  inhaltlicher Ausrichtung flankieren zusätzlich die staatliche Entwicklungspolitik. 

Die  Kernfrage  der  sechsten  Ausgabe  von  Political  Science Applied  (PSCA)  lautet  in  diesem  Zusammenhang: 

Wie  stellt  sich  die Entwicklungszusammenarbeit  aus  Sicht  der  Mitarbeiter  multilateraler, staatlicher oder nichtstaatlicher Organisationen ganz konkret dar? 

Ziel  ist  es  daher,  unterschiedliche  Fallbeispiele  aus  der Entwicklungszusammenarbeit  zusammengetragen,  in  welchen  die entwicklungspolitischen Ziele der jeweiligen Projekte oder Organisationen aus Akteurs- und damit Praktikersicht beschrieben, die verschiedenen Methoden und Instrumente zur Erreichung dieser Ziele benannt, die Schwierigkeiten und Erfolgsfaktoren  in  der  praktischen  Arbeit  erläutert  sowie  die  konkreten Arbeitsbedingungen erörtert werden. 

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Call for Papers Heft 7: „Flucht und Asyl – Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis“

Inhalt: Schon seit Jahrzehnten wird in außen- und sicherheitspolitischen Kreisen vor Spillover-Effekten aus den Krisengebieten dieser Welt gewarnt. Selten zuvor wurden diese Effekte so deutlich und spürbar wie im vergangenen Sommer, als sich Hunderttausende von Flüchtlingen auf den Weg nach Europa machten. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits tausende Flüchtlinge bei ihrem Versuch, Europa über das Mittelmeer zu erreichen, ums Leben gekommen. Doch erst als immer mehr Flüchtlinge über die sogenannte Balkanroute nach Österreich und Deutschland gelangten, erfuhr das Thema auch hierzulande die mediale Aufmerksamkeit, die es verdient. Die Reaktionen in der Bevölkerung reichten von spontanen Solidaritätsbekundungen und einer gelebten Willkommenskultur bis hin zu offenen Anfeindungen und Brandanschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte. Die Überfremdungsängste vieler Bürger machten sich wiederum rechtspopulistische Parteien zunutze, die derzeit einen europaweiten Aufschwung erleben und die Parteienlandschaft nachhaltig verändern könnten.

Die siebte Ausgabe von Political Science Applied nimmt sich diesem aktuellen wie brisanten Thema unter dem Titel „Flucht und Asyl – Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis“ an, und versucht, die „Flüchtlingsfrage(n)“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln und aus innen- sowie außenpolitischer Sicht näher zu beleuchten.

  • Der Begriff „Flucht“ meint dabei das Verlassen des Heimatortes und, nicht selten, des Herkunftslandes aufgrund einer Bedrohung oder Gefahr. Hiermit verbunden stellen sich zentrale Fragen zu den Fluchtursachen und zur Bekämpfung selbiger, die Teil einer außenpolitischen Analyse sind.

  • Der Begriff „Asyl“ bezieht sich hingegen auf den Zufluchtsort, also auf das Aufnahmeland, in dem Flüchtlinge Schutz suchen. Hier sind es vor allem Fragen nach einer gerechten Verteilung und einer erfolgreichen Integration, die Gegenstand der innenpolitischen Diskussion sind.

  • Gemäß dem Anspruch von PSCA, eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis zu schlagen, ist es uns ein Anliegen, sowohl Politikwissenschaftler als auch Helfer und Betroffene zu Wort kommen zu lassen. Diese laden wir insbesondere ein, von den großen Herausforderungen bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise, den alltäglichen Schritten und Problemen bei der Integrationsarbeit und den erlittenen Schicksalen auf dem Weg nach Europa zu berichten.

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